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Identity Visibility und Intelligence Platforms reduzieren IAM-Angriffsfläche

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Auf den Punkt: Identity Visibility und Intelligence Platforms helfen Unternehmen, die fragmentierte und für traditionelle IAM-Systeme unsichtbare Identitätsaktivität zu erfassen und damit die Angriffsfläche zu verkleinern.

In großen Unternehmen fragmentiert sich die Identitätsverwaltung zunehmend über Tausende von Applikationen und dezentralen Teams — ein Phänomen, das als „Identity Dark Matter" bekannt ist und massive Sicherheitsrisiken mit sich bringt.

Moderne Enterprise-IAM-Systeme stoßen an ihre Grenzen. Mit wachsenden Organisationen verteilt sich die Identitätsverwaltung über Tausende von Anwendungen, dezentralisierte Teams, Machine Identities und autonome Systeme. Diese Fragmentierung führt dazu, dass Identitätsaktivitäten entstehen, die außerhalb der Sichtbarkeit zentralisierter IAM-Lösungen liegen und damit dem klassischen Access Governance entgehen.

Dieses Phänomen wird als „Identity Dark Matter“ bezeichnet. Es umfasst alle Identitätsaktivitäten, die von etablierten Monitoring- und Kontrollmechanismen nicht erfasst werden. Dies schafft nicht nur operative Blindstellen, sondern auch erhebliche Sicherheitslücken — insbesondere im Hinblick auf Compliance-Anforderungen wie NIS2 und branchenspezifische Regulierung, die vollständige Visibility in Identitätsprozesse verlangen.

Identity Visibility and Intelligence Platforms (IVIP) adressieren dieses Problem durch erweiterte Sichtbarkeit, verhaltensbasierte Anomalieerkennung und detaillierte Logging-Funktionen. Sie erfassen Identitätsaktivitäten über die traditionelle IAM-Peripherie hinaus und ermöglichen es Sicherheitsteams, Zugriffsmuster zu verstehen und potenzielle Kompromittierungen schneller zu erkennen.


Quelle: thehackernews.com · Erschienen 3. Juni 2026
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