Auf den Punkt: Europäische Infrastruktur-Anbieter wie eww ITandTEL positionieren sich als Alternativen zu US-Hyperscalern und ermöglichen Unternehmen hybrid-flexible KI-Infrastrukturen mit lokaler Datensouveränität.
Österreichische und europäische Unternehmen suchen verstärkt nach lokalen Alternativen zu großen Cloud-Anbietern und investieren in eigene KI-Infrastrukturen. Ein Interview mit Nermin Adzamija, Head of eww ITandTEL, beleuchtet dabei Datensouveränität und GPU-Services als Kernthemen.
Der Bedarf nach technologischer Unabhängigkeit und Datensouveränität treibt europäische Organisationen zu alternativen Infrastruktur-Modellen. Viele Unternehmen wollen nicht vollständig bei US-amerikanischen Hyperscalern abhängig sein, sondern bauen parallel an eigenen oder regionalen KI-Kapazitäten auf.
Unter dem Begriff „GPU as a Service“ entstehen Angebote, die Rechenleistung für KI-Workloads ohne zentrale Cloud-Abhängigkeit bereitstellen. Für CTOs bedeutet dies: Die Entscheidung zwischen Build, Buy oder Partnership wird komplexer, denn es gibt nun europäische Optionen, die Compliance, Latenz und Kostenkontrolle neu verteilen können.
eww ITandTEL positioniert sich nach eigenem Verständnis als hybrider Partner – nicht als reiner Service-Provider, sondern als Unterstützer bei der Architektur-Entscheidung zwischen Hyperscaler-Nutzung und Eigenaufbau. Dies reflektiert einen Markttrend: CTOs müssen heute Portfolio-Entscheidungen treffen, die KI-Anforderungen mit regulatorischen Anforderungen und Kostendisziplin abwägen.
Quelle: itwelt.at · Erschienen 15. Juni 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.1.