Auf den Punkt: 18.414 von geschätzten 30.000 betroffenen Unternehmen haben sich für NIS2 registriert, was eine Quote von etwa 61 Prozent bedeutet.
Etwa 61 Prozent der erfassten Unternehmen haben sich bislang für die NIS2-Direktive registriert. Mit einer Registrierungsquote von 18.414 Meldungen aus einem erwarteten Bestand von rund 30.000 Organisationen zeigt sich ein heterogenes Bild der Compliance-Umsetzung.
Nach den vorliegenden Daten haben insgesamt 18.414 Unternehmen ihre NIS2-Registrierung durchgeführt. Die ursprüngliche Erwartung lag bei etwa 30.000 zu erfassenden Organisationen, womit die bisherige Quote bei rund 61 Prozent liegt.
Für Compliance-Verantwortliche bedeutet dies, dass ein erheblicher Teil der regulierten Unternehmen die erforderliche Anmeldung noch nicht abgeschlossen hat oder nicht vollständig erreicht wurde. Die Registrierung ist Grundvoraussetzung für die Konformität mit der NIS2-Direktive, da sie die Basis für alle weiteren Anforderungen – von Risikoanalysen über Incident-Management bis zur Implementierung technischer und organisatorischer Maßnahmen – bildet.
Die bestehende Lücke von etwa 39 Prozent nicht registrierter Organisationen deutet entweder auf Umsetzungsverzögerungen, unklare Abgrenzungen bei der Identifikation erfasster Unternehmen oder mögliche Compliance-Ausfälle hin. Dies könnte für diese Organisationen regulatorische Konsequenzen nach sich ziehen, wenn Fristen nicht eingehalten werden oder die Registrierungspflicht übersehen wurde.
Quelle: news.google.com · Erschienen 1. August 2026
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