Microsoft verarbeitet und patcht mittlerweile neunmal so viele Schwachstellen wie im März, weil KI-Tools Vulnerability-Discovery und Exploit-Entwicklung radikal beschleunigen.
Über kompromittierte LiteLLM-Pakete erlangten Angreifer Zugangsdaten von fast 2.500 Organisationen, was das Risiko von KI-Software-Lieferketten für Unternehmen verdeutlicht.
90 Prozent der europäischen KMU meldeten im vergangenen Jahr mindestens einen Sicherheitsvorfall, wobei mangelndes Fachwissen häufiger als unzureichende Technologie als Ursache genannt wird.
Wegen wachsender Quantencomputer-Investitionen, EU-Vorgaben bis 2030 und der Gefahr von „Harvest now, decrypt later“-Angriffen sollten Unternehmen die Migration auf Post-Quantum-Kryptografie jetzt risikobasiert planen statt abzuwarten.
Weil bereits heute abgegriffene verschlüsselte Daten künftig durch Quantencomputer entschlüsselt werden könnten, rät G+D zu einer risikobasierten, frühzeitigen Migration auf Post-Quantum-Kryptografie.
Ein Proof-of-Concept namens ShieldBreak soll einen aktuellen Microsoft-Defender-Patch für CVE-2026-50656 umgehen und Angreifern nach initialem Zugriff volle Systemrechte verschaffen, während Microsoft die Validität noch prüft.
Der PoC ShieldBreak hebelt den Patch für CVE-2026-50656 aus und verwandelt Defender selbst in ein Werkzeug für Rechteausweitung, was das Vertrauen in bereits ausgerollte Patches…
Eine kritische SharePoint-Schwachstelle (CVE-2026-55040, CVSS 9,1) zur Authentifizierungsumgehung wird nach PoC-Veröffentlichung aktiv angegriffen, ungepatchte Systeme sollten umgehend aktualisiert werden.
ISA/IEC 62443 liefert einen strukturierten Rahmen für OT-Cybersicherheit und macht sie zu einer Aufgabe, die auf Managementebene verankert werden muss.