SASE ersetzt das zentrale Hub-and-Spoke-Modell durch dezentralisierte, cloudgestützte Sicherheit und SD-WAN-Routing, um Latenz- und Compliance-Probleme in hybriden Cloud-Infrastrukturen zu lösen.
NIS2 macht die Kontrolle von Netzanbindungen zu einer zentralen Compliance-Pflicht, da diese als primäre Angriffsvektoren auf kritische Infrastrukturen fungieren.
Netzbetreiber sind nach NIS2 kritische Lieferanten und müssen in die Lieferkettenbewertung einbezogen werden, weil sie direkt die Verfügbarkeit des Betriebs beeinflussen.
Staatliche russische Hacker-Gruppen wie Berserk Bear und Energetic Bear infiltrieren Router durch veraltete Firmware und Standard-Konfigurationen, um langfristigen Zugriff auf Netzwerke zu erlangen — nicht nur über Zero-Day-Exploits.
Mit NIS2 wird Mikrosegmentierung zur Pflichtmaßnahme für Unternehmen, um laterale Bewegungen nach Netzwerk-Eindringen zu verhindern und Zero Trust technisch umzusetzen.
Cybersicherheit muss von der Netzwerkinfrastruktur ausgehen und Zero-Trust, Segmentierung, Cloud-native Sicherheit sowie automatisierte Anomalieerkennung verbinden, statt isolierte Schutzlösungen zu stapeln.
Agentenbasierte KI senkt die Hürde für zielgerichtete Backup-Zerstörung; Unternehmen müssen KI-gestützte Verteidigung und mehrschichtige, isolierte Wiederherstellungsstrukturen implementieren.
Unzureichende Netzwerk-Segmentierung ermöglicht Angreifern nach dem initialen Eindringen schnelle horizontale Ausbreitung über 80 Prozent der Unternehmensserver.