Laut aDvens-Report nutzen Angreifer zunehmend IT-Dienstleister als Einfallstor in Kundennetze und OT-Umgebungen, weshalb Unternehmen Dienstleisterzugänge über Least-Privilege, MFA, Segmentierung und 72-Stunden-Patching absichern sollten.
ISA/IEC 62443 liefert einen strukturierten Rahmen für OT-Cybersicherheit und macht sie zu einer Aufgabe, die auf Managementebene verankert werden muss.
Die Advisories zu den Minnesota-Wasserwerksangriffen liefern konkrete, sofort umsetzbare Härtungsschritte für OT-Controller, deren Umsetzung wichtiger ist als die noch offene Attributionsfrage.
CISA und Five-Eyes-Partner veröffentlichen ein sechsstufiges Verfahren zur kontrollierten Isolierung kritischer Infrastrukturen, das deren Weiterversorgung während Angriffen ermöglicht.
PKI-Implementierungen in Produktion erfordern Lösungen für ressourcenbegrenzte Geräte, Netzwerkisolation und Echtzeit-Anforderungen, die sich deutlich von klassischer IT-Sicherheit unterscheiden.
Produktionsumgebungen werden zur bevorzugten Zielscheibe von Cyber-Attacken, was Unternehmen zu Neuorientierungen in ihrer OT-Sicherheitsstrategie zwingt.
Veraltete OT-Systeme erschweren die NIS2-Umsetzung in der Industrie erheblich, da ein schneller Austausch technisch und wirtschaftlich oft nicht umsetzbar ist.
Zero-Trust in OT gelingt besser durch konkrete Funktionsprinzipien als abstrakte Architektur-Modelle und durch fokussierte Maßnahmen an IT-OT-Schnittstellen wie Jump-Hosts und Remote-Access-Pfaden.
Flache OT-Netzwerke begünstigen laterale Ausbreitung von Angriffen; Durchsetzung auf Geräteebene bremst diese Bewegungen wirksamer aus als reine Netzwerk-Segmentierung.