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Pentagon gründet Task Force für künstliche Intelligenz in sensiblen Netzwerken

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Auf den Punkt: Das Pentagon gründet eine Task Force, um KI-Modelle mit Cyber-Fähigkeiten schneller einzuführen. Hintergrund ist die Angst vor unkontrollierter Verbreitung von KI-Tools zum Aufdecken von Sicherheitslücken. Die Arbeitsgruppe soll untersuchen, wie Silicon-Valley-Modelle auf hochgradig klassifizierten Systemen sicher eingesetzt werden können.

Das US Verteidigungsministerium und die National Security Agency richten eine Arbeitsgruppe ein, um fortschrittliche KI-Tools mit Hacking-Fähigkeiten schneller in ihre sensibelsten Computernetzwerke zu integrieren. Dies zeigt die wachsende Besorgnis der Behörden über leistungsstarke KI-Modelle aus dem Privatsektor.

Das Cyber Command der USA, der Cyber-Kriegsführungsarm des Pentagon, startet eine Task Force zur Beschleunigung der Einführung von hochmodernen KI-Tools mit leistungsstarken Hacking-Fähigkeiten. Diese Initiative verdeutlicht die Sorgen des Pentagon über die plötzliche Entstehung von KI-Modellen im Privatsektor, die Sicherheitsmängel in digitalen Systemen schneller aufdecken können als die weltbesten Hacker.

General Joshua Rudd, der duale Leiter der National Security Agency und des Cyber Command, kündigte die Task Force dem Personal vor zwei Wochen an. Die Arbeitsgruppe wird das Cyber Command und die NSA umfassen und untersuchen, wie das Pentagon führende KI-Modelle sicher in allen Aspekten seiner Operationen einsetzen kann. Dies umfasst die Bewertung, wie von Silicon-Valley-Technologieriesen entwickelte KI-Modelle auf hochklassifizierten Systemen mit einigen der sensibelsten Geheimnisse der Geheimdienstgemeinschaft verwendet werden können.

Diese Entwicklung folgt Ankündigungen von KI-Unternehmen wie Anthropic und OpenAI, dass ihre neuesten Modelle außergewöhnlich geschickt darin sind, Cyber-Schwachstellen zu finden und auszunutzen. Anthropic warnte, dass die Auswirkungen auf Wirtschaft, öffentliche Sicherheit und nationale Sicherheit „schwerwiegend“ sein könnten, wenn das Tool in die falschen Hände gerät. Experten projizieren, dass gleichwertige Modelle in sechs bis 24 Monaten weit verbreitet sein könnten.

Die wachsende Besorgnis über die Verbreitung fortschrittlicher KI-Modelle hat das Weiße Haus zu intensiven Bemühungen um eine Executive Order veranlasst, die KI-Labore wie Anthropic, OpenAI und Google verpflichten würde, ihre Modelle vor der öffentlichen Veröffentlichung bundesweit zu testen. Dies stellt einen bedeutsamen Kurswechsel für die Trump-Administration dar, die zuvor einen dezentralisierten Ansatz zur KI-Regulierung verfocht. Die NSA arbeitet bereits durch ihr neu etabliertes AI Security Center mit dem Handelsministerium zusammen, um die Cyber-Fähigkeiten neuer Frontier-KI-Modelle zu untersuchen.

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