Auf den Punkt: Etwa 33 % der NIS2-Meldepflichtigen haben ihre Registrierung nicht durchgeführt und riskieren damit Bußgelder und operative Sicherheitsdefizite.
Einer aktuellen Erhebung zufolge hat ein Drittel der betroffenen Betriebe die verpflichtende Registrierung nach NIS2 noch nicht abgeschlossen. Dies gefährdet sowohl die Compliance-Ziele der EU-Richtlinie als auch die operative Sicherheit der Unternehmen selbst.
Die Umsetzung der NIS2-Richtlinie verläuft ungleichmäßig: Ein Drittel der registrierungspflichtigen Betriebe hat ihre Meldungen noch nicht eingereicht. Dies betrifft Kritische Infrastrukturen sowie digitale Service-Provider, die unter die Meldepflicht der Richtlinie fallen.
Für CISOs bedeutet dieser Rückstand operatives Risiko. Die Registrierung ist nicht nur eine administrative Formalität, sondern Voraussetzung für die vollständige Umsetzung der NIS2-Sicherheitsanforderungen und für die Zusammenarbeit mit Behörden im Cyberincident-Management. Nicht registrierte Betriebe gefährden damit ihre Fähigkeit zur schnellen Reaktion bei Sicherheitsvorfällen.
Die Versäumnisse können zu erheblichen Bußgeldern führen. Nationale Regulierungsbehörden haben Fristen für die Nacherfüllung gesetzt. CISOs sollten überprüfen, ob ihr Unternehmen alle erforderlichen Nachweise zur Registrierung beisammen hat und – falls noch nicht geschehen – unverzüglich mit der zuständigen Behörde Kontakt aufnehmen.
Quelle: news.google.com · Erschienen 5. Juni 2026
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