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Ransomware-Recovery dauert durchschnittlich fünf Tage – Endgeräte Hauptangriffsvektor

Auf den Punkt: Mobile und Remote-Endgeräte sind der Einstiegspunkt für mehr als die Hälfte der Ransomware-Angriffe; vollständige Wiederherstellungen schaffen Unternehmen nicht innerhalb von 24 Stunden.

Bei 57 Prozent aller Ransomware-Angriffe liegt der Ursprung auf mobilen, remote betriebenen oder hybriden Endgeräten. Die Wiederherstellung von Systemen dauert im Schnitt fünf Tage, in extremen Fällen bis zu zwei Wochen.

57 Prozent aller Ransomware-Kampagnen starten über mobile, remote genutzte oder hybrid betriebene Endgeräte. Das deutet auf eine persistente Schutzlücke in der dezentralen Infrastruktur hin, die sich durch die Hybrid-Work-Realität weiter vergrößert hat.

Die operative Bewältigung von Ransomware-Infektionen gelingt Unternehmen nicht in der erhofften Zeit: Die durchschnittliche Recovery-Dauer liegt bei fünf Tagen; Einzelfälle verzeichnen Ausfallzeiten von bis zu zwei Wochen. Dies bindet erhebliche Ressourcen und führt zu Produktionsverlusten, Datenverlust oder Compliance-Verstößen.

Statt resiliente Abwehr- und Wiederherstellungsfähigkeiten zu etablieren, zahlen immer mehr Organisationen im Schadensfall Lösegeld, um schneller wieder operativ zu werden. Dieses reaktive Modell finanziert die Angreifer, erhöht das Ansteckungsrisiko für andere Opfer und unterminiert langfristige Sicherheitsinvestitionen. CISOs sollten Endpunkt-Härtung, segmentierte Backups und Incident-Response-Szenarien priorisieren, um Recovery-Zeiten auf Stunden statt Tage zu reduzieren.


Quelle: www.security-insider.de · Erschienen 9. Juli 2026
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