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Zwölf Defizite verzögern die TISAX-Zertifizierung – Audit-Vorbereitung entscheidend

Auf den Punkt: TISAX-Zertifizierungen werden oft durch unzureichende Vorbereitung und fehlende Tests von Backup-Restores verzögert, bevor das Audit überhaupt beginnt.

VDA-ISA-Audits zur TISAX-Zertifizierung scheitern häufig schon vor dem eigentlichen Audit-Termin, weil grundlegende Sicherheitsanforderungen nicht erfüllt sind. Unklare Datenklassifizierung und untestete Backup-Prozesse gehören zu den Hauptursachen für Zertifizierungsverzögerungen.

Die Vorbereitung auf TISAX-Audits nach VDA-ISA-6-Standard bestimmt bereits vor der offiziellen Auditdurchführung, ob eine Zertifizierung realistisch ist. Unternehmen der Automobilindustrie und deren Zulieferer müssen hier strukturiert vorgehen, um nicht an vermeidbaren Defiziten zu scheitern.

Zu den häufigsten Verzögerungsgründen zählen unzureichend dokumentierte Datenklassifizierungsschema, fehlende oder nicht ausreichend getestete Backup- und Restore-Prozesse sowie Lücken in der Zugriffskontrolle und Identity-Management. Dabei handelt es sich um Anforderungen, die lange vor dem Audit adressiert werden müssen und nicht in wenigen Wochen nachgearbeitet werden können.

Für CISOs bedeutet dies: Die Audit-Vorbereitung erfordert ein systematisches Review der Governance-Dokumentation, eine Bestandsaufnahme der tatsächlich implementierten technischen Kontrollen sowie ein Validierungstestlauf der kritischen Recovery-Prozesse. Erst wenn diese Grundlagen solide sind, sollte der Auditantrag eingereicht werden.


Quelle: www.security-insider.de · Erschienen 9. Juli 2026
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