Auf den Punkt: Microsoft schließt Rekord-Anzahl von 622 Schwachstellen, darunter zwei bereits aktiv ausgebeutete Zero-Days.
Microsoft hat mit 622 eigenen CVEs das größte Patch-Tuesday-Update in seiner Geschichte veröffentlicht – mehr als dreimal so viele wie im Juni mit rund 200 Schwachstellen. Zwei der geschlossenen Lücken werden bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt.
Die größte Patch-Veröffentlichung der Microsoft-Geschichte wurde nach eigenen Angaben in der Security Update Guide dokumentiert. Die 622 CVEs übersteigen die bisherige Höchstmarke vom Juni deutlich, wo circa 200 Schwachstellen gepatcht wurden.
Von besonderer Dringlichkeit sind die zwei Zero-Day-Schwachstellen, für die Microsofts Incident-Response-Teams bereits aktive Angriffe beobachtet haben. Diese sollten priorisiert werden, da Patches verfügbar sind und die Sicherheitslücken bereits in der Praxis ausgenutzt werden.
Für CISOs bedeutet dies eine erhöhte Patch-Last bei gleichzeitig kritischer Priorität: Die Identifikation und schnelle Bereitstellung der beiden aktiv angegriffenen CVEs in der Produktionsumgebung sollte unmittelbar erfolgen, während eine gestaffelte Risikoanalyse für die restlichen 620 Schwachstellen durch den Standard-Patch-Prozess läuft.
Quelle: thehackernews.com · Erschienen 14. Juli 2026
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