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RabbitMQ: Zwei Zugriffskontroll-Lücken gefährden OAuth-Secrets und Mandanten-Isolation

Auf den Punkt: RabbitMQ-Zugriffskontroll-Lücken gefährden OAuth-Authentifizierung und Multi-Tenant-Isolation in Nachrichtenbroker-Infrastrukturen.

Zwei Sicherheitslücken in RabbitMQ ermöglichen es Angreifern, OAuth-Client-Secrets auszulesen und die Isolierung zwischen Mandanten zu umgehen. Die Miggo-Sicherheitsgruppe hat die Schwachstellen identifiziert und offengelegt.

Sicherheitsforscher der Miggo-Sicherheitsgruppe haben zwei Zugriffskontroll-Schwachstellen im RabbitMQ-Nachrichtenbroker-Dienst offengelegt. Die erste Lücke ermöglicht das Auslesen von vertraulichen OAuth-Client-Secrets des Brokers. Die zweite Schwachstelle führt zu einer Umgehung der Mandanten-Grenzen, wodurch Angreifer auf Queue-Metadaten anderer Mandanten zugreifen können.

Diese Schwachstellen stellen erhebliche Risiken dar: Das Kompromittieren von OAuth-Client-Secrets kann zu einer vollständigen Übernahme der Enterprise-Messaging-Infrastruktur führen. Angreifer könnten sich als der Broker selbst authentifizieren und auf alle verwalteten Nachrichten sowie zugrunde liegende Systeme zugreifen. Die Umgehung der Mandanten-Isolation gefährdet Multi-Tenant-Deployments, insbesondere in Cloud-Umgebungen, wo mehrere unabhängige Organisationen eine RabbitMQ-Instanz nutzen.

Für CISOs mit RabbitMQ-Deployments erfordert die Offenlegung dieser Zugriffskontroll-Lücken eine dringende Überprüfung der eigenen RabbitMQ-Versionen und der Authentifizierungskonfiguration, sowie eine Bewertung, ob Multi-Tenant-Szenarien betroffen sind. Updates sollten zeitnah nach Verfügbarkeit eingespielt werden.


Quelle: thehackernews.com · Erschienen 14. Juli 2026
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