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Passwörter bleiben Standard, obwohl sie zum Geschäftsrisiko werden

Auf den Punkt: Passwörter bleiben in Unternehmen verbreitet, weil sie gewohnt sind, nicht weil sie sicher sind — Sicherheitsteams migrieren daher zu identitätsbasierter Authentifizierung.

Cyberangriffe exploitieren weiterhin bevorzugt Passwörter statt komplexer technischer Schwachstellen — ein Muster, das Unternehmen zum Umstieg auf identitätsbasierte Authentifizierungsmethoden treibt.

Die meisten erfolgreichen Cyberangriffe benötigen keine aufwendigen Zero-Day-Exploits oder technisch elaborierten Angriffsverfahren. Stattdessen fungiert das Passwort oft als Einstiegspunkt: Phishing, Credential Stuffing oder schwache Passwörter ermöglichen Angreifern direkten Zugriff auf Unternehmensressourcen mit minimalem technischen Aufwand.

Für Sicherheitsverantwortliche stellt dies ein wachsendes Geschäftsrisiko dar. Der Grund ist simpel: Passwörter sind inhärent fehleranfällig, lassen sich leicht kompromittieren und werden von Benutzern oft schlecht verwaltet — unabhängig von Schulungsmaßnahmen.

Immer mehr Sicherheitsteams reagieren darauf mit einer strategischen Neuausrichtung: der Migration zu identitätsbasierten Authentifizierungssystemen. Diese Verfahren (etwa Multi-Faktor-Authentifizierung, biometrische Verfahren oder Hardware-Schlüssel) reduzieren die Abhängigkeit vom Passwort als primärer Zugriffsschutz und senken damit das Eintrittsrisiko erheblich.


Quelle: www.security-insider.de · Erschienen 15. Juli 2026
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