Auf den Punkt: Zwei Zero-Days in SonicWall SMA 1000 werden bereits angegriffen; eine ermöglicht Befehlsausführung mit Admin-Privilegien.
SonicWall warnt vor aktiven Angriffen auf zwei unbekannte Sicherheitslücken in der Secure Mobile Access (SMA) 1000 Serie. Eine davon ermöglicht willkürliche Befehlsausführung mit Administrator-Rechten.
Betroffen sind die SMA 1000 Appliances von SonicWall, die typischerweise in der VPN-gestützten Fernzugriffs-Infrastruktur von Unternehmen eingesetzt werden. Das Unternehmen bestätigt, dass beide Lücken bereits im Feld ausgenutzt werden.
Die erste identifizierte Schwachstelle trägt die Kennzeichnung CVE-2026-15409 und erhält ein CVSS-Rating von 10,0. Es handelt sich um eine Server-Side-Request-Forgery (SSRF), die es einem unauthentifizierten Angreifer aus der Ferne ermöglicht, die Appliance zu manipulieren. Details zur zweiten Lücke sind bislang nicht vollständig kommuniziert.
Für CISOs ist das zeitnahe Patchen kritisch, da die SMA-Serie häufig als direkter Internet-Zugangskanal fungiert und somit exponiert für Angreifer ist. Die Kombination aus Zero-Day-Status und aktiver Ausnutzung erfordert sofortige Aufmerksamkeit und Mitigation unabhängig vom Verfügbarkeitsfenster.
Quelle: thehackernews.com · Erschienen 15. Juli 2026
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