Auf den Punkt: Die Kernlücke wp2shell in WordPress 6.9 und 7.0 ermöglicht Code-Ausführung durch anonyme HTTP-Anfragen und wurde durch Sicherheitsupdates 6.9.5 und 7.0.2 mit erzwungenen Auto-Updates behoben.
Eine Sicherheitslücke in WordPress-Kern erlaubt es unauthentifizierten Angreifern, beliebigen Code auf betroffenen Websites auszuführen. Das Schwachstellen betrifft auch reine WordPress-Installationen ohne zusätzliche Plugins.
Die Sicherheitslücke wp2shell existiert in WordPress-Standardinstallationen ohne zusätzliche Erweiterungen und liegt somit in der Kern-Codebase. Über einfache, unauthentifizierte HTTP-Anfragen können Angreifer beliebigen Code auf betroffenen Servern ausführen.
Betroffen waren alle WordPress-Installationen der Versionen 6.9 und 7.0 — bis WordPress am Freitag die Patch-Versionen 6.9.5 und 7.0.2 veröffentlichte und erzwungene Auto-Updates durch sein automatisches Update-System aktivierte.
Adam Kues vom Sicherheitsunternehmen Assetnote (Attack-Surface-Management-Arm von Searchlight Cyber) entdeckte die Lücke und gab sie verantwortungsvoll an WordPress ab.
Quelle: thehackernews.com · Erschienen 17. Juli 2026
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