Auf den Punkt: Passkeys nutzen FIDO2- und WebAuthn-Standards, um passwortlose Authentifizierung zu realisieren, deren Architektur Entwickler verstehen müssen, um sie korrekt zu implementieren.
Ein detaillierter Überblick der Passkey-Architektur zeigt, wie die Implementierung auf FIDO2 und WebAuthn aufbaut. Der Artikel richtet sich an Entwickler, die Passkeys praktisch umsetzen wollen.
Passkeys ersetzen klassische Passwörter durch kryptografische Schlüsselpaare, die lokal auf einem Gerät gespeichert bleiben. Die technische Grundlage bildet der FIDO2-Standard in Kombination mit der WebAuthn-API (Web Authentication), die moderne Browser und Systeme unterstützen.
Die Architektur von Passkeys besteht aus mehreren Schichten: Der private Schlüssel verbleibt auf dem Authentifizierungsgerät (Smartphone, Sicherheitsschlüssel, Laptop) und wird nie an den Server übertragen. Der öffentliche Schlüssel wird dem Service-Provider mitgeteilt und ermöglicht die Verifizierung von Signaturen. Der Authentifizierungsprozess nutzt Challenge-Response-Mechanismen, bei denen der Server eine Herausforderung sendet, die der Client mit dem privaten Schlüssel signiert.
Für Entwickler ist es entscheidend zu verstehen, dass Passkeys gerätegebunden sind und durch biometrische Daten oder PIN-Codes gesichert werden. Die Implementierung erfordert Kenntnisse der WebAuthn-Spezifikation sowie Verständnis für Attestation und Assertion – zwei zentrale Phasen der Registrierung und Authentifizierung. Fehlerhafte Umsetzung kann zu Sicherheitslücken führen oder das Benutzererlebnis beeinträchtigen.
Quelle: www.heise.de · Erschienen 21. Juli 2026
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