Zum Inhalt springen

FakeGit-Kampagne nutzt 7.600 GitHub-Repositories für SmartLoader-Malware

Auf den Punkt: Die FakeGit-Kampagne verbreitet über 7.600 GitHub-Repositories 14 Millionen Mal Malware und demonstriert die Nutzung vertrauenswürdiger Entwickler-Plattformen als Angriffsvektoren.

Eine großflächige Kampagne namens FakeGit verbreitet über 7.600 manipulierte GitHub-Repositories die Malware SmartLoader und StealC, die zusammen mehr als 14 Millionen Downloads erreicht haben. Für CISOs ist diese Verteilungsstrategie über ein vertrauenswürdiges Entwickler-Ökosystem ein erhebliches Einfallstor in unternehmensweite Infrastrukturen.

Die FakeGit-Kampagne setzt auf die Glaubwürdigkeit von GitHub: Die Angreifer haben mehr als 7.600 Repositories erstellt oder kompromittiert, über die SmartLoader und StealC-Malware an Entwickler und Systeme gelangen. Mit über 14 Millionen Installationen hat die Kampagne eine signifikante Reichweite erreicht. Die Malware-Varianten dienen dabei unterschiedlichen Zwecken: SmartLoader fungiert als Loader für weitere Malware-Payloads, während StealC primär für das Diebstahl von Zugangsdaten und sensiblen Daten konzipiert ist.

Für Chief Information Security Officer stellt dieses Angriffsmodell eine besondere Herausforderung dar. GitHub wird in Enterprise-Umgebungen vielfach als vertrauenswürdige Quelle behandelt, etwa beim Bezug von Open-Source-Bibliotheken oder dem Abrufen von Entwickler-Tools. Über gefälschte oder kompromittierte Repositories können Angreifer Malware direkt in die Build- und Deployment-Pipelines einschleusen, ohne dass traditionelle Perimeter-Security greifen würde. Die große Zahl von 7.600 Repositories deutet auf ein koordiniertes und industrialisiertes Verteilungsnetzwerk hin.

CISOs sollten ihre Kontrollen über externe Code-Quellen überprüfen: Repository-Verifizierung, Code-Scanning vor dem Import sowie Zugriffsrestriktionen auf öffentliche Repositories sind notwendig. Zugleich ist eine regelmäßige Überprüfung der installierten Dependencies und deren Herkunft erforderlich, um bereits eingespannte Malware zu erkennen.


Quelle: www.bleepingcomputer.com · Erschienen 22. Juli 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.3.

Share on: