Auf den Punkt: Datenschutzbedenken führen dazu, dass zwei Drittel der Unternehmen ihre Microsoft-Copilot-Einführung aufschieben oder einstellen.
Laut dem Report „State of Microsoft 365 Security and Governance 2026" verzögern oder streichen zwei von drei Unternehmen die Einführung von Microsoft Copilot. Grund sind Bedenken, dass der KI-Assistent vertrauliche Daten offenlegen könnte.
Der Report „State of Microsoft 365 Security and Governance 2026″ zeigt eine verbreitete Skepsis gegenüber Microsoft Copilot in Unternehmensumgebungen. Zwei Drittel der befragten Organisationen haben ihre Pläne zur Einführung des KI-Assistenten verzögert oder vollständig aufgegeben.
Primärer Grund für diese Zurückhaltung sind Risiken beim Umgang mit vertraulichen Daten. Unternehmen befürchten, dass Copilot sensible Geschäftsinformationen und Kundendaten offenlegen könnte – ein legitimes Anliegen angesichts der Tatsache, dass KI-Modelle Trainings- und Kontextdaten speichern und weitergeben können.
Für CTOs ergibt sich daraus die zentrale Herausforderung, Enterprise-Governance-Maßnahmen zu etablieren, bevor KI-Systeme wie Copilot produktiv eingesetzt werden: Datenkontrolle, Zugriffsbeschränkungen, Auditierung von KI-Interaktionen und klare Richtlinien zur Handhabung vertraulicher Informationen müssen vorab definiert werden. Ohne solche Vorkehrungen bleibt das Risiko zu hoch.
Quelle: itwelt.at · Erschienen 22. Juli 2026
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