Auf den Punkt: RabbitMQ-Deployments sind durch mehrere remote ausnutzbare Schwachstellen gefährdet, die DoS, Autorisierungs-Bypass und Datenkompromittierung ermöglichen.
Das Messaging-System RabbitMQ weist mehrere Schwachstellen auf, die es entfernten Angreifern ermöglichen, DoS-Angriffe durchzuführen, Autorisierungsgrenzen zu umgehen und Daten zu manipulieren oder auszulesen.
Das Messaging-System RabbitMQ enthält laut Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mehrere Schwachstellen, die von entfernten, anonymen Angreifern ohne vorherige Authentifikation ausgenutzt werden können.
Die identifizierten Schwachstellen ermöglichen verschiedene Angriffsszenarien: Denial-of-Service-Angriffe zur Lahmlegung des Services, das Umgehen von Autorisierungsmechanismen und Mandantengrenzen in Multi-Tenant-Umgebungen, die unbefugte Manipulation oder Offenlegung von Daten sowie die Durchführung von Cross-Site-Scripting-Angriffen (XSS).
Für CISOs ist eine zeitnahe Überprüfung der RabbitMQ-Versionen in der eigenen Infrastruktur erforderlich. Die Auswirkungen hängen von der jeweiligen Schwachstelle und der spezifischen Deployment-Konfiguration ab. Besonders kritisch sind Szenarien, in denen RabbitMQ in mandantenfähigen Systemen eingesetzt wird oder direkt aus untrusted Networks erreichbar ist.
Aktuelle Informationen zu betroffenen Versionen und Patches sind im BSI-Sicherheitshinweis WID-SEC-2026-2485 verfügbar. Ein zeitnahes Patch-Management wird empfohlen.
Quelle: wid.cert-bund.de · Erschienen 23. Juli 2026
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