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RabbitMQ: Mehrere Schwachstellen ermöglichen DoS, Autorisierungsumgehung und Datenmaniputlation

Auf den Punkt: RabbitMQ enthält mehrere authentifizierungslose Schwachstellen, die DoS-Angriffe, Autorisierungsumgehung und Datenmaniputlation ermöglichen.

In RabbitMQ wurden mehrere Schwachstellen entdeckt, die Angreifer ohne Authentifizierung ausnutzen können. Die Lücken ermöglichen Denial-of-Service-Angriffe, Umgehung von Autorisierungs- und Mandantengrenzen sowie Datenmanipulation und -offenlegung.

Das Message-Broker-System RabbitMQ enthält mehrere Schwachstellen, die von entfernten, anonymen Angreifern ausgenutzt werden können. Betroffen sind Szenarien, in denen RabbitMQ ohne zusätzliche Authentifizierungsmechanismen direkt im Netz exponiert ist.

Die Schwachstellen ermöglichen verschiedene Angriffsszenarien: Denial-of-Service-Attacken zur Ressourcenerschöpfung, Umgehung von Zugriffskontrollmechanismen zwischen Mandanten und Autorisierungsgrenzen innerhalb von RabbitMQ-Clustern, sowie Lese- und Schreibzugriff auf Daten über bestimmte Protokolle. Ein weiterer Vektor betrifft Cross-Site-Scripting-Attacken über die Management-Konsole.

CISOs sollten die RabbitMQ-Instanzen im Bestandssystem priorisieren: als kritisch gelten Deployments mit direkter Netzwerk-Exposition oder in Umgebungen mit hohem Mandanten-Vertrauen. Eine vertiefte Bestandsaufnahme zum Versionstand und zum Netzwerk-Zugriff ist notwendig. Patches sollten der Dringlichkeit entsprechend eingeplant werden.


Quelle: wid.cert-bund.de · Erschienen 23. Juli 2026
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