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Russen nutzen Zimbra-Lücke für Phishing-Angriffe auf E-Mail-Server

Auf den Punkt: Russische Hackergruppe Laundry Bear kombiniert Phishing mit Zimbra-Sicherheitslücke, um E-Mail-Systeme zu infiltrieren.

Die US-Cybersecurity-Behörde CISA warnt vor der russischen staatlichen Hackergruppe Laundry Bear (auch Void Blizzard genannt), die Zimbra-Collaboration-Server mit Phishing und einer inzwischen gepatchten Sicherheitslücke angreift, um E-Mails zu stehlen.

Die Hackergruppe Laundry Bear, ein dem russischen Geheimdienst zugeordneter Verband, führt gezielte Angriffe gegen Organisationen durch, die Zimbra Collaboration als E-Mail-Lösung einsetzen. Die Angreifer kombinieren dabei klassische Phishing-Methoden mit der Ausnutzung einer Sicherheitslücke in Zimbra, für die bereits ein Patch verfügbar ist.

Das Zusammenspiel beider Angriffsvektoren erhöht das Risiko erheblich: Während Phishing-Mails die Eindringlingstore öffnen, ermöglicht die Zimbra-Lücke eine tiefere Infiltration und direkten Zugriff auf die E-Mail-Infrastruktur. Dies ermöglicht es den Angreifern, große Mengen sensiblerer Daten zu extrahieren, ohne auf Benutzer-Authentifizierung angewiesen zu sein.

Für CISOs bedeutet dies eine doppelte Handlungsnotwendigkeit: Erstens müssen alle Zimbra-Installationen unverzüglich auf die aktuelle Version aktualisiert werden, um die Anfälligkeit zu schließen. Zweitens erfordert es verstärkte E-Mail-Sicherheitsmaßnahmen zur Erkennung und Blockade von Phishing-Inhalten. Organisationen sollten überprüfen, ob ihre Zimbra-Systeme in den vergangenen Monaten aktualisiert wurden, und bei Bedarf Forensik-Analysen durchführen.


Quelle: www.bleepingcomputer.com · Erschienen 23. Juli 2026
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