Zum Inhalt springen

Russische Akteure setzen auf Zero-Click-Phishing gegen westliche Organisationen

Auf den Punkt: Russische staatlich unterstützte Akteure führen Zero-Click-Phishing-Kampagnen gegen westliche Organisationen durch, die keine Benutzerinteraktion erfordern.

Das britische GCHQ und internationale Partner haben eine neue Phishing-Kampagne der russischen Bedrohungsgruppe LAUNDRY BEAR offengelegt. Die Kampagne zielt auf westliche Organisationen ab und nutzt Zero-Click-Techniken für gezielt Angriffe.

Das britische National Cyber Security Centre (NCSC) und internationale Partnerorganisationen haben eine koordinierte Warnung zu einer Phishing-Kampagne herausgegeben, die von LAUNDRY BEAR durchgeführt wird. Diese Gruppe wird als von russischem Staat unterstützt eingestuft und führt gezielte Angriffe gegen Organisationen in westlichen Ländern durch.

Das Verfahren unterscheidet sich von klassischen Phishing-Kampagnen durch die Nutzung von Zero-Click-Technologie. Dies bedeutet, dass Benutzer nicht zwingend auf einen Link klicken oder eine Datei öffnen müssen, um infiziert zu werden. Stattdessen können Angreifer Systeme durch bloße Zustellung von Nachrichten oder Inhalten kompromittieren.

Für Sicherheitsverantwortliche bedeutet dies, dass traditionelle Ansätze der Benutzeraufklärung allein unzureichend sind. Notwendig sind zusätzlich Maßnahmen auf technischer Ebene: Segmentierung von Netzwerken, Monitoring verdächtiger Prozesse sowie zeitnahe Patches für bekannte Lücken. Die koordinierte Warnung der NCSC und ihrer Partner soll Organisationen ermöglichen, ihre Erkennungsmechanismen und Abwehrmaßnahmen auf diese spezifische Bedrohung auszurichten.


Quelle: www.ncsc.gov.uk · Erschienen 23. Juli 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.3.

Share on: