Auf den Punkt: Passkey-Implementierungen in Microsoft-Produkten weisen Schwachstellen auf, die klassische Impersonation-Angriffe auf privilegierte Benutzer ermöglichen.
Sicherheitsforscher haben ausnutzbare Lücken in der Passkey-Implementierung von Microsoft entdeckt, die es Angreifern ermöglichen könnten, sich als privilegierte Nutzer auszugeben. Die Erkenntnisse werden auf der Black Hat USA präsentiert.
Unabhängige Sicherheitsforscher haben exploitierbare Lücken in Microsofts Passkey-Implementierung identifiziert. Diese Schwachstellen ermöglichen Angreifern potenziell, sich als privilegierte Benutzer auszugeben und auf Systeme oder Daten zuzugreifen, für die erhöhte Rechte erforderlich sind.
Die Forschungsergebnisse demonstrieren, dass kryptografische Authentifizierungsmechanismen wie Passkeys gegen etablierte Angriffsmuster nicht vollständig immun sind, wenn ihre Implementierung fehlerhaft erfolgt. Die spezifischen technischen Details und betroffenen Komponenten werden im Rahmen der Black Hat USA Konferenz offengelegt.
Für Sicherheitsverantwortliche bedeutet das: Selbst fortschrittliche Authentifizierungstechnologien erfordern strikte Implementierungsprüfung und Validierung. Eine Risikoneubewerung von Microsoft-Umgebungen, insbesondere bezüglich Multi-Faktor- und Passkey-basierter Authentifizierung, ist angezeigt. Sicherheitsteams sollten bis zur Verfügbarkeit von Patches von Microsoft prüfen, ob und wie die identifizierten Schwachstellen ihre Infrastruktur betreffen.
Quelle: www.darkreading.com · Erschienen 23. Juli 2026
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