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Ransomware nutzt unsichere VPN-Zugänge als Haupteinfallstor

Auf den Punkt: 68 Prozent der Ransomware-Angriffe über unsichere VPN-Zugänge gelingen erfolgreich, weil Cybercrime-as-a-Service diese Einfallstore gezielt ausnutzt.

Bei 68 Prozent der VPN-basierten Ransomware-Angriffe gelingt es Kriminellen, in Systeme einzudringen. Eine aktuelle Analyse zeigt, dass unsichere Fernzugriffe neben RDP zu den bevorzugten Angriffskanälen im Cybercrime-as-a-Service-Modell zählen.

Der InfoGuard Threat Intelligence Insights 2025 belegt: VPN- und RDP-Zugänge mit schwachen Authentifizierungsmechanismen sind für Ransomware-Operationen das wirksamste Eindringlichkeitstor. Bei zwei Dritteln dieser Angriffe über unsichere VPN-Schnittstellen gelang es Angreifern, erfolgreich Fuß in den Zielnetzwerken zu fassen.

Die zentrale Erkenntnis liegt in der Geschäftsmodell-Verschiebung der Cyberkriminalität: Cybercrime-as-a-Service ist 2025 zum dominierenden Geschäftsmodell avanciert. Das bedeutet für Sicherheitsverantwortliche konkret, dass spezialisierte Akteure Zugangsmechanismen einkaufen oder mieten, um sie für Ransomware-Kampagnen auszunutzen. Die Angriffe werden thus industrialisiert und dezentralisiert.

Für CISOs folgt daraus ein unmittelbarer Handlungsimperativ: Fernzugriffsysteme erfordern sofortige Aufmerksamkeit. Schwache oder wiederverwendete Passwörter, fehlende Multi-Faktor-Authentifizierung und veraltete VPN-Implementierungen präsentieren sich als direktes Einfallstor für Gegenparteien. Eine Härtung der VPN- und RDP-Umgebungen—insbesondere durch obligatorische MFA und regelmäßiges Patching—muss zur Priorität werden.


Quelle: www.security-insider.de · Erschienen 24. Juli 2026
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