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Nvidia gründet Open Secure AI Alliance mit Tech-Konzernen

Auf den Punkt: Nvidia führt ein Bündnis aus Microsoft, IBM, Red Hat und weiteren Konzernen an, um offene KI-Sicherheitswerkzeuge zu standardisieren und dabei geschlossene wie offene Modelle für Cyberverteidigung nutzbar zu machen.

Nvidia und 14 weitere Technologie- und Sicherheitsunternehmen haben am 27. Juli 2026 die Open Secure AI Alliance gegründet, um quelloffene Werkzeuge und Verfahren zur Sicherung von KI-Systemen und autonomen Agenten zu entwickeln. Die Initiative baut auf der Akrites-Initiative der Linux Foundation und der OpenSSF-Community auf.

Die Open Secure AI Alliance umfasst als Gründungsmitglieder Microsoft, IBM, Red Hat, Cisco, CrowdStrike, Palo Alto Networks, Salesforce, SAP, Siemens, Cloudflare, Databricks, HPE, Hugging Face, Palantir und SpaceXAI. Das Bündnis zielt auf die Entwicklung standardisierter, quelloffener Werkzeuge, Modelle und Verfahren zur Absicherung von KI-Systemen ab.

Jedes Mitgliedsunternehmen bringt spezifische Open-Source-Projekte ein: Nvidia stellt das Projekt NOOA zur Nachverfolgung und Auditierung von KI-Agenten bereit. HPE überträgt das Zero-Trust-Identitäts-Framework SPIFFE/SPIRE. Hugging Face transferiert das Speicherformat Safetensors an die PyTorch Foundation. IBM und Red Hat erweitern die Lieferkettensicherheit durch das Projekt Lightwell für automatisierte Schwachstellenbehebung. Microsoft trägt MDASH bei, ein System zur Koordinierung von Agenten für die Identifizierung und Validierung von Software-Schwachstellen. SpaceXAI stellt das Entwicklungswerkzeug Grok Build quelloffen zur Verfügung und plant die Freigabe von Modellgewichten.

Das Bündnis argumentiert, dass offene KI-Modelle notwendig für effektive Cyberverteidigung sind. Nvidia verweist auf einen Sicherheitsvorfall mit Beteiligung von OpenAI und Hugging Face, bei dem das offene Modell GLM 5.2 zur Analyse von über 17.000 Aktionen und zur Eindämmung eines Eindringlings eingesetzt wurde. Der Ansatz sieht vor, Offenheit mit starken Schutzmaßnahmen, klaren Regeln gegen böswilligen Missbrauch, gründlicher Bewertung und schneller Behebung zu kombinieren.

Für CTOs bedeutet dies eine Strategieverschiebung: Sicherheit erfordert demnach sowohl fortschrittliche geschlossene als auch offene Modelle, die zusammenarbeiten. Dies ermöglicht die Auswahl des richtigen Systems für die jeweilige Aufgabe und bietet gleichzeitig Transparenz, Anpassungsfähigkeit und souveräne Kontrolle. Das Bündnis wendet sich gegen pauschale regulatorische Einschränkungen offener KI-Systeme.


Quelle: www.it-daily.net · Erschienen 28. Juli 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.3.

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