Auf den Punkt: Der BSI-Baustein NET.3.2 schreibt Anforderungen an Firewall-Regelwerke, administrativen Zugriff, Protokollierung und Systemhärtung vor.
Das BSI definiert im Baustein NET.3.2 konkrete Anforderungen für den sicheren Betrieb von Firewalls. Zentralle Punkte sind Regelwerke, Administration, Protokollierung und Systemhärtung.
Der Baustein NET.3.2 des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik legt verbindliche Anforderungen für den sicheren Betrieb von Firewalls fest. Diese umfassen vier zentrale Dimensionen: die Verwaltung von Filterregeln und deren Dokumentation, die Kontrolle des administrativen Zugriffs, die Protokollierung von Sicherheitsereignissen sowie die technische Härtung der Firewall-Systeme selbst.
Für CISOs bedeutet dies, dass Firewall-Betrieb nicht isoliert, sondern integriert in ein kohärentes Sicherheitsrahmenwerk erfolgen muss. Die Anforderungen des BSI adressieren sowohl die technische Konfiguration als auch die organisatorischen Prozesse rund um Firewall-Management — von der Änderungskontrolle über Regelbasen bis zur Auditierbarkeit.
Die Compliance mit NET.3.2 bildet eine Grundlage für verantwortungsvoll verwaltete Netzwerk-Perimeter und schafft nachvollziehbare Dokumentation bei Sicherheitsvorfällen oder Audits.
Quelle: www.computerweekly.com · Erschienen 29. Juli 2026
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