Auf den Punkt: SAP hat im Juli 2026 Patches gegen Schwachstellen freigegeben, die Codeausführung, SQL-Injection, Cross-Site-Scripting, Dateimanipulation, Informationsoffenlegung und Umgehung von Sicherheitsvorkehrungen ermöglichen.
Das BSI warnt vor mehreren Sicherheitslücken in SAP-Software, die kritische Auswirkungen haben können — von Codeausführung über SQL-Injection bis hin zu Denial-of-Service-Attacken. Die Patches sind verfügbar.
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) meldet mehrere Schwachstellen in SAP-Software, die im Juli 2026 mit Patches behoben wurden. Die Lücken ermöglichen es einem Angreifer, beliebigen Programmcode auszuführen, SQL-Injection-Attacken durchzuführen, Cross-Site-Scripting-Angriffe einzuleiten, Dateien zu manipulieren und Informationen offenzulegen.
Für CISOs bedeutet dies eine unmittelbare Aktualisierungspflicht im Umfeld produktiver SAP-Systeme. Die Lücken umfassen sowohl Methoden zur Umgehung bestehender Sicherheitsvorkehrungen als auch Vektor zu vollständiger Systemkompromittierung durch willkürliche Codeausführung. Besonders kritisch sind die Möglichkeiten zur Informationsoffenlegung in SAP-Umgebungen, da diese Systeme oft Geschäftsdaten und Transaktionsinformationen verarbeiten.
Umgehend sollten betroffene SAP-Instanzen identifiziert, getestet und mit den verfügbaren Patches aktualisiert werden. Das BSI stellt Informationen unter WID-SEC-2026-2308 bereit. Eine Priorisierung nach Kritikalität und Exposure ist notwendig, um das Fenster für Ausnutzung zu minimieren.
Quelle: wid.cert-bund.de · Erschienen 29. Juli 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.3.