Auf den Punkt: Datenlecks mit KI-Beteiligung stiegen um 56 Prozent Jahr-über-Jahr; Angreifer nutzen überwiegend Deepfakes und KI-generierte Schadsoftware.
Der IBM »Cost of a Data Breach Report« dokumentiert einen Anstieg von 56 Prozent: Bei mehr als jedem vierten Datenleck weltweit kam 2024 KI-Einsatz zum Tragen. CISOs müssen sich auf neue Angriffsvektoren einstellen.
Der »Cost of a Data Breach Report« von IBM zeigt, dass bei über 25 Prozent aller dokumentierten Datenlecks weltweit KI-Technologien eingesetzt wurden. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg von 56 Prozent – ein deutliches Signal für die Beschleunigung dieser Angriffstaktiken.
Die primären Angriffsvektoren sind Identitätsdiebstahl durch Deepfakes und KI-generierte Schadsoftware. Mit beiden Methoden lassen sich Social-Engineering-Kampagnen skalieren und Authentifizierungssysteme gezielter kompromittieren. Deepfakes ermöglichen es Angreifern, Vertrauen zu missbrauchen und Zugangsberechtigungen zu erlangen; KI-gestützte Malware passt sich Erkennungssystemen an und verschärft damit die Detektion.
Für CISOs bedeutet dieser Trend eine Erweiterung klassischer Abwehrmaßnahmen um KI-spezifische Risikomodelle. Das betrifft sowohl erweiterte Authentifizierungsverfahren gegen Identitätsdiebstahl als auch die Fähigkeit, KI-generierte Schadcode-Varianten in Echtzeit zu analysieren und zu blockieren.
Quelle: itwelt.at · Erschienen 30. Juli 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.7.3.