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dotBRAND-Domains als Schutz vor Cybersquatting und Phishing

Auf den Punkt: dotBRAND-Domains ermöglichen Markenunternehmen die vollständige Kontrolle über ihren Namensraum und schließen damit Lücken klassischer defensiver Registrierungsstrategien.

Markeninhaber können sich über dotBRAND-Domains einen eigenen Top-Level-Domain-Namensraum sichern und damit Phishing, Cybersquatting und Fake-Shops systematisch unterbinden. Die Bewerbung für dotBRAND-Domains läuft noch bis 12. August 2026.

Phishing, Cybersquatting und Fake-Shops stellen strukturelle Sicherheitsrisiken dar, mit denen sich jedes Unternehmen mit digitaler Präsenz auseinandersetzt. Klassische Schutzmaßnahmen wie defensive Registrierungen einzelner Domänenvarianten bieten dabei nur limitierten Schutz, da die Angriffsfläche über allgemeine Top-Level-Domains (TLDs) wie .com, .de oder .net bleibt.

dotBRAND-Domains bieten einen grundsätzlich anderen Ansatz: Ein Unternehmen erhält eine eigene Top-Level-Domain basierend auf seinem Markennamen, beispielsweise .volkswagen oder .siemens. Damit kontrolliert das Unternehmen vollständig, welche Domains innerhalb dieses Namensraums registriert werden können. Phishing-Angreifer können keine Domains im .volkswagen-Bereich nutzen, um täuschend echte Nachahmsites zu erstellen.

Das Bewerbungsverfahren für dotBRAND-Domains wird von der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) verwaltet und läuft derzeit noch bis zum 12. August 2026. Markenunternehmen, die diese Schutzmaßnahme implementieren möchten, sollten diesen Zeitrahmen nutzen, um das Registrierungsverfahren einzuleiten.


Quelle: www.security-insider.de · Erschienen 30. Juli 2026
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