Auf den Punkt: Eine Authentifizierungslücke in Azure Cosmos DB hätte Angreifern Vollzugriff auf alle Datenbanken des Dienstes ermöglicht, einschließlich jener von Microsoft selbst.
Sicherheitsforscher haben eine kritische Schwachstelle in Microsofts Azure Cosmos DB entdeckt, die es Angreifern ermöglicht hätte, mit einem einzelnen Schlüssel auf alle Datenbanken zuzugreifen und diese zu manipulieren.
Sicherheitsforscher haben eine Schwachstelle in Azure Cosmos DB, Microsofts verwalteter Datenbankdienst, identifiziert und gemeldet. Mit dem betroffenen Authentifizierungsmechanismus hätten Angreifer mit einem einzigen Schlüssel vollständigen Zugriff auf alle Datenbanken des Dienstes erhalten können — sowohl auf Kundeninstanzen als auch auf Microsofts eigene Systeme.
Die Lücke betraf die Authentifizierung und Autorisierung innerhalb von Azure Cosmos DB. Hätte ein Angreifer diesen universellen Schlüssel erlangt oder ausgenutzt, wäre das Auslesen, Modifizieren und Löschen von Datenbankbeständen über Mandanten hinweg möglich gewesen. Dies hätte erhebliche Auswirkungen auf die Datensicherheit und Integrität aller betroffenen Kunden bedeutet.
Microsoft hat nach Meldung der Schwachstelle durch die Sicherheitsforscher Maßnahmen zur Behebung eingeleitet. Die Details zur Remediation und zur genauen Zeitleiste der Patchwelle liegen zum Zeitpunkt der Erstmeldung nicht vor.
Quelle: www.golem.de · Erschienen 31. Juli 2026
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