Auf den Punkt: Adobe patcht drei kritische Schwachstellen mit CVSS 10.0 in ColdFusion und Campaign Classic, die unautorisierte Codeausführung ermöglichen können.
Adobe hat Updates für ColdFusion, Commerce und Campaign Classic veröffentlicht, die mehrere kritische Schwachstellen beheben. Drei der Lücken erreichen den maximalen CVSS-Score von 10.0 und ermöglichen im Erfolgsfall Remote-Codeausführung sowie Privilege Escalation.
Adobe hat außerplanmäßige Sicherheitsupdates veröffentlicht, die kritische Schwachstellen in ColdFusion, Commerce und Campaign Classic adressieren. Im Zentrum steht dabei CVE-2026-48362 mit einem CVSS-Score von 10.0 — eine OS-Command-Injection-Schwachstelle in ColdFusion, die es Angreifern erlauben könnte, beliebige Befehle auf dem betroffenen System auszuführen. Adobe listet die Lücke als eine von mehreren Schwachstellen mit dem höchstmöglichen Schweregrad, wobei nach Angaben der Quelle insgesamt drei Fehler den Maximalwert von 10.0 erreichen. Weitere Details zu den übrigen beiden CVSS-10.0-Schwachstellen sowie zu den betroffenen Versionen und konkreten Patch-Nummern liegen aus dem vorliegenden Auszug nicht vor.
Für CISOs ist die Kombination aus ColdFusion und Campaign Classic besonders relevant, da beide Produkte häufig in unternehmenskritischen Umgebungen für Webanwendungen beziehungsweise Marketing-Automatisierung eingesetzt werden und oft mit Internetzugang exponiert sind. Command-Injection-Schwachstellen mit CVSS 10.0 gelten typischerweise als vollständig aus der Ferne ausnutzbar, ohne dass eine Authentifizierung erforderlich ist — ein Umstand, der ColdFusion-Server historisch zu einem bevorzugten Ziel für automatisierte Angriffe macht, sobald Details zu den Schwachstellen öffentlich werden oder Proof-of-Concept-Code auftaucht.
Sicherheitsverantwortliche sollten die von Adobe bereitgestellten Advisories prüfen, betroffene ColdFusion-, Commerce- und Campaign-Classic-Installationen identifizieren und die Patches priorisiert einspielen. Insbesondere bei öffentlich erreichbaren ColdFusion-Instanzen empfiehlt sich zusätzlich eine kurzfristige Überprüfung auf Kompromittierungsindikatoren, da kritische Command-Injection-Lücken in der Vergangenheit wiederholt zeitnah nach Veröffentlichung aktiv ausgenutzt wurden.
Quelle: thehackernews.com · Erschienen 12. August 2026
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