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Angreifer nutzen neuen SharePoint-Exploit aktiv aus

Auf den Punkt: Ein von Rapid7 veroeffentlichter PoC-Exploit fuer eine kritische SharePoint-Schwachstelle wird bereits aktiv von Angreifern ausgenutzt.

Kurz nachdem das Sicherheitsunternehmen Rapid7 am Dienstag einen Proof-of-Concept-Exploit fuer eine kritische Schwachstelle in Microsoft SharePoint veroeffentlicht hat, setzen Angreifer diesen bereits aktiv in freier Wildbahn ein. Betroffene Organisationen mit exponierten SharePoint-Servern muessen mit unmittelbaren Angriffsversuchen rechnen.

Rapid7 hat am Dienstag einen Proof-of-Concept-Exploit fuer eine als kritisch eingestufte Schwachstelle in Microsoft SharePoint veroeffentlicht. Wie berichtet wird, greifen Angreifer diesen PoC-Code bereits auf, um verwundbare SharePoint-Installationen anzugreifen. Weitere technische Details zur konkreten Schwachstelle, etwa CVE-Kennung oder betroffene Versionsstaende, lagen zum Zeitpunkt der Berichterstattung nicht vor.

Fuer CISOs bedeutet die Verfuegbarkeit eines oeffentlichen PoC-Exploits eine deutliche Verkuerzung des Zeitfensters bis zur Massenausnutzung. SharePoint-Server sind haeufig zentrale Bestandteile der Dokumenten- und Kollaborationsinfrastruktur und oft aus dem Internet erreichbar, was sie zu einem attraktiven Ziel fuer initialen Zugriff, Datenexfiltration oder als Sprungbrett fuer laterale Bewegung im Netzwerk macht.

Sicherheitsverantwortliche sollten kurzfristig pruefen, welche SharePoint-Instanzen im eigenen Unternehmen und bei Dienstleistern exponiert sind, verfuegbare Patches von Microsoft zeitnah einspielen und Logs auf verdaechtige Zugriffsmuster auf SharePoint-Endpunkte hin ueberwachen. Bis zur Bestaetigung eines offiziellen Patches empfiehlt sich zusaetzlich die Pruefung kompensierender Massnahmen wie Netzwerksegmentierung oder Einschraenkung des externen Zugriffs auf betroffene Systeme.


Quelle: www.bleepingcomputer.com · Erschienen 12. August 2026
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