Auf den Punkt: Iranische Hacker werden für koordinierte Angriffe auf US-Wasserversorgungen verantwortlich gemacht — Teil einer weiter andauernden Kampagne gegen kritische US-Infrastruktur.
US-Geheimdienste und Ermittler halten es für wahrscheinlich, dass iranische Hacker diese Woche koordinierte Cyberangriffe auf mehrere Dutzend Wasserversorgungssysteme in Minnesota durchgeführt haben. Ein System war daraufhin kurzzeitig offline, eine öffentliche Warnung zu Wasserschutzmassnahmen wurde jedoch nicht ausgegeben.
Die Washington Post und New York Times berichten, dass US-amerikanische Geheimdienste und Ermittler iranische Hacker hinter dem Angriff auf die Wasserversorgungssysteme vermuten. Die Befunde sind nach Aussage der zitierten US-Beamten noch nicht endgültig.
Der Angriff ereignete sich diese Woche und betraf mehrere Dutzend Wasserversorgungssysteme im Bundesstaat Minnesota. Im Zuge des Angriffs ging mindestens ein System zeitweise offline. Die Behörden gaben jedoch keine Aufforderung an die Bevölkerung ab, den Trinkwasserverbrauch einzuschränken.
Der Iran führt seit Februar systematische Cyberangriffe gegen die USA durch, meist als Reaktion auf US- und israelische Operationen. Die US-Behörde für IT-Sicherheit warnte bereits vor Monaten, dass mit dem Iran verbundene Hacker Angriffe auf kritische amerikanische Infrastruktur durchführen — neben Wasserversorgungsanlagen auch gegen Energieversorger und Regierungsbehörden. Diese Angriffe erhalten oft weniger öffentliche Aufmerksamkeit als spektakuläre Einzelvorfälle.
Quelle: www.it-daily.net · Erschienen 31. Juli 2026
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