Auf den Punkt: Mindestens sieben US-Bundesstaaten berichten von Cyberangriffen auf Wasserversorgungsanlagen seit Juli 2026, bei denen Angreifer remote Zugang zu vernetzten Systemen erlangten.
Nach Minnesota sind auch in Michigan Cyberangriffe auf Wasserversorgungssysteme dokumentiert. Das FBI meldet seit 27. Juli 2026 Vorfälle in mindestens sieben US-Bundesstaaten, bei denen Angreifer remote Zugriff auf vernetzte Geräte erlangten.
Das Umweltministerium Michigan bestätigte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur mehrere Meldungen von Gemeinden mit Aktivitäten, die den Beschreibungen der Bundesbehörden entsprechen. Nach Angaben des Ministeriums arbeiteten alle betroffenen Systeme weiterhin sicher, die identifizierten Probleme seien von lokalen Betreibern behoben worden. Es seien keine Auswirkungen bekannt, die eine Gefährdung der öffentlichen Gesundheit darstellten.
Das FBI teilte mit, dass Wasser- und Abwasserversorgungsunternehmen in mindestens sieben Bundesstaaten seit 27. Juli 2026 Vorfälle gemeldet haben, teilweise mit Beeinträchtigungen des Wasserbetriebs. Die Angreifer verschafften sich demnach remote Zugriff auf internetfähige Geräte und änderten IP-Adressen sowie Passwörter. Das FBI äußerte sich nicht zu möglichen Verursachern.
Die US-Cybersecurity- und Infrastrukturschutzbehörde CISA warnt indes vor Cyberangriffen, die von mit dem Iran verbundenen Personen durchgeführt werden und auf Regierungsdienste, Wasser- und Abwassersysteme sowie den Energiesektor zielen. Medienberichte der Washington Post und New York Times zitieren US-Geheimdienste und Ermittler, die iranische Hacker vermuten, betonen aber die Vorläufigkeit dieser Befunde. US-Präsident Trump hingegen machte den demokratischen Gouverneur Tim Walz von Minnesota für mangelnde Sicherheit verantwortlich.
Quelle: www.it-daily.net · Erschienen 2. August 2026
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