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NIS2-Compliance: 38,5 Prozent der Unternehmen verpassen Registrierungsfrist

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Auf den Punkt: Mehr als ein Drittel der betroffenen Unternehmen ist mit der fristgerechten Registrierung zur NIS2-Richtlinie gescheitert.

Rund 38,5 Prozent der Unternehmen haben die Registrierungsfrist für die NIS2-Richtlinie nicht eingehalten. Dies beeinträchtigt die Umsetzung der Cybersecurity-Anforderungen in der EU.

Die Erhebung zeigt, dass 38,5 Prozent der erfassten Firmen die Registrierungsfrist für die NIS2-Richtlinie (Network and Information Systems Directive 2) versäumt haben. Die NIS2-Richtlinie sieht für Betreiber kritischer Infrastrukturen und wichtiger digitaler Dienste strikte Meldefristen vor, um die Cybersecurity-Standards in der EU zu harmonisieren.

Für Compliance-Verantwortliche bedeutet das hohe Ausfallquote erhebliche rechtliche Konsequenzen. Verspätete oder ausgebliebene Registrierungen können zu Bußgeldern, verschärften Audits und Reputationsschäden führen. Zudem entsteht ein Rückstau bei den Behörden, was die Bearbeitung weiterer Anträge verzögert.

Unternehmen, die noch nicht registriert sind, sollten unverzüglich Kontakt mit ihrer zuständigen Behörde aufnehmen und den Registrierungsprozess nachzuholen. Eine schlüssige Dokumentation der bisherigen Compliance-Maßnahmen, auch wenn sie zu spät eingereicht werden, kann zusätzliche Sanktionen mitigieren.


Quelle: news.google.com · Erschienen 3. Juni 2026
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