Model Context Protocol zentralisiert KI-Zugriffe auf Unternehmenssysteme und erfordert explizite Zero-Trust-Kontrollen, um Ausbreitungsrisiken zu begrenzen.
Mobile und Remote-Endgeräte sind der Einstiegspunkt für mehr als die Hälfte der Ransomware-Angriffe; vollständige Wiederherstellungen schaffen Unternehmen nicht innerhalb von 24 Stunden.
Sechs verbreitete KI-Codierassistenten (Amazon Q Developer, Claude Code, Augment, Cursor, Google Antigravity, Windsurf) können durch Symlink-Exploits in GhostApproval-genannten Angriffsszenarien unbemerkt Code auf Entwickler-Systemen ausführen.
Weit über die Hälfte kritischer Cyberangriffe werden erst nach mehr als 90 Tagen entdeckt, weil Sicherheitslösungen zuverlässige Warnmeldungen nicht generieren und organisatorische Defizite Reaktionszeiten verlängern.
Zero Trust ersetze die statische Perimetersicherheit durch kontinuierliche Identitäts- und Kontextvalidierung und reduziere damit Risiken in hybriden Umgebungen.
Passwortlose Authentifizierungsverfahren wie FIDO2 und Passkeys ersetzen anfällige passwortbasierte MFA und reduzieren das Risiko von Phishing, SIM-Swaps und Credential-Stuffing.
Die NIS2-Richtlinie verpflichtet Betreiber kritischer Infrastrukturen ab 31. Juli 2024 zur Meldung von Sicherheitsvorfällen innerhalb von 24 Stunden an die Behörden.
Etwa 11.000 Unternehmen haben die NIS2-Registrierungsfrist (31. Juli) noch nicht eingehalten und müssen kurzfristig handeln, um Sanktionen zu vermeiden.
Systematische API-Abfragen auf GitHub dienen zunehmend der Unternehmensaufklärung vor Angriffen, indem Attacken öffentliche APIs missbrauchen und alte Ghost-Accounts einsetzen, um normale Nutzungsmuster zu imitieren.
Ein einzelner Angreifer demonstriert die Gefahr von Credential-Diebstahl kombiniert mit automatisierten KI-Workflows: Die Durchdringung einer AWS-Umgebung gelang in unter drei Tagen.