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ISPA-Forum 2026: Europäische Regulierung und digitale Souveränität im Fokus

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Auf den Punkt: Europäische Regulierung durch EU AI Act und NIS-2 prägt die Anforderungen an digitale Souveränität und verlangt von CDOs neue Governance- und Sicherheitsstrukturen.

Das ISPA-Forum des österreichischen Dachverbandes der Internetwirtschaft befasste sich am 28. Mai mit der Stärkung der europäischen digitalen Souveränität vor dem Hintergrund wachsender regulatorischer Anforderungen und Sicherheitsherausforderungen.

Die Fachtagung des ISPA (Internet Service Providers Austria) versammelte Vertreter aus Industrie, Regulierung und Sicherheit, um zentrale Fragen der europäischen Digitalstrategie zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen die Auswirkungen des EU AI Act und der NIS-2-Richtlinie auf die Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit europäischer Internetdienstleister und Technologieunternehmen.

Für Chief Data Officers ist diese Auseinandersetzung unmittelbar relevant: Der EU AI Act definiert neue Governance-Anforderungen für datengetriebene Systeme, während NIS-2 erhebliche Anforderungen an die Sicherheitsorganisation und Incident-Reporting-Prozesse stellt. Beide Regelwerke erfordern Investitionen in Compliance-Infrastruktur und setzen neue Standards für Datenschutz, Transparenz und Risk-Management.

Das Forum reflektierte die Spannung zwischen dem regulatorischen Anspruch der EU, technologische Autonomie zu bewahren, und dem wirtschaftlichen Druck, der durch diese Regulierung auf europäische Anbieter entsteht. Die Diskussion zeigte, dass CDOs die Balance zwischen Compliance-Anforderungen und innovativer Datenbewirtschaftung aktiv gestalten müssen – insbesondere bei der Dokumentation von KI-Systemen und der Nachverfolgung von Sicherheitsvorfällen.


Quelle: itwelt.at · Erschienen 1. Juni 2026
Lumi AI News — KI-assistierte Kuratierung gemaess Art. 50 EU AI Act. Paraphrase und Klassifikation durch Lumi News Pipeline v1.2.8.

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