Auf den Punkt: Rund 11.000 deutsche Firmen haben ihre NIS2-Meldepflicht offenbar nicht erfüllt und riskieren erhebliche Bußgelder.
Nach Auswertung von Registrierungsdaten fehlt es etwa 11.000 deutschen Unternehmen an der vorgeschriebenen NIS2-Meldung. Bußgeldern bis zu 500.000 Euro drohen denjenigen, die ihre Meldepflicht nicht erfüllen.
Nach einer Auswertung von Registrierungsdaten zeigt sich, dass etwa 11.000 Unternehmen in Deutschland der Meldepflicht gemäß NIS2 nicht nachgekommen sind. Die Europäische Richtlinie zur Netzwerk- und Informationssicherheit (NIS2) schreibt vor, dass kritische Infrastrukturen und andere Organisationen ihre Cyber-Sicherheitsstrukturen den Behörden offenlegen müssen.
Für Unternehmen, die dieser Meldepflicht nicht nachkommen, drohen empfindliche Bußgelder von bis zu 500.000 Euro. Dies stellt für viele mittelständische und größere Betriebe ein erhebliches finanzielles Risiko dar. Die Strafe soll die Einhaltung der Meldepflicht durchsetzen und Lücken in der registrierten Cyber-Sicherheitslandschaft schließen.
Für CISOs und Sicherheitsleiter ergibt sich daraus eine doppelte Verantwortung: Zum einen müssen sie sicherstellen, dass ihre Organisationen die technischen Anforderungen der NIS2 erfüllen, zum anderen ist die fristgerechte und korrekte Registrierung bei den zuständigen Behörden erforderlich. Die Identifikation betroffener Unternehmen durch die Behörden könnte zu systematischen Überprüfungen führen.
Quelle: news.google.com · Erschienen 18. Juli 2026
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