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NIS2-Umsetung: Zwei Drittel der KMU berichten von Schutzlücken

Auf den Punkt: Rund zwei Drittel der KMU sehen sich bei der Erfüllung der NIS2-Anforderungen noch nicht ausreichend gerüstet.

Eine Umfrage zeigt, dass 65 Prozent der kleinen und mittleren Unternehmen ihre Cybersicherheit für die NIS2-Richtlinie noch nicht ausreichend aufgebaut haben. Für CISOs wird damit die Compliance-Umsetzung zur strategischen Priorität.

Eine aktuelle Erhebung dokumentiert eine erhebliche Schutzlücke bei der Umsetzung der NIS2-Richtlinie in der KMU-Landschaft: 65 Prozent der befragten kleinen und mittleren Unternehmen berichten von unzureichenden Schutzmaßnahmen zur Erfüllung der regulatorischen Anforderungen.

Die NIS2-Richtlinie verpflichtet Unternehmen in kritischen Infrastrukturen und anderen strategischen Sektoren zu erhöhten Cybersecurity-Standards. Für CISOs bedeutet diese Quote einen massiven Handlungsbedarf: Nicht nur müssen die eigenen Organisationen ihre Sicherheitsarchitektur anpassen, sondern auch die Compliance-Nachweise erbracht werden – bei vielen KMU ist dafür die technische und organisatorische Grundlage noch nicht geschaffen.

Die Gründe für diese Verzögerung liegen häufig in Ressourcenmangel, fehlender technischer Expertise und Budgetengpässen. Für CISOs im DACH-Raum ergibt sich daraus ein doppeltes Szenario: Entweder müssen sie als Führungskräfte ihrer eigenen Unternehmen schnell handeln, oder sie beraten als externe Partner KMU bei der Bewältigung dieser Compliance-Herausforderung. Die Umsetzungsfristen der NIS2-Richtlinie lassen für Verzögerungen keinen Raum mehr.


Quelle: news.google.com · Erschienen 21. Juli 2026
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