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BaFin verhängt 240.000-Euro-Bußgeld gegen TeamViewer wegen Cyberangriff

Auf den Punkt: Die BaFin sanktioniert TeamViewer mit 240.000 Euro für mangelnde Notification nach Cyberangriff 2024, was unter NIS2-Anforderungen fällt.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat TeamViewer am 16. Juli 2026 mit 240.000 Euro bußgeldet. Grund ist unzureichende Kommunikation nach einem Cyberangriff 2024.

Die BaFin verhängte ein Bußgeld von 240.000 Euro gegen TeamViewer, den Anbieter von Fernwartungssoftware. Der Verwaltungsakt wurde am 16. Juli 2026 öffentlich bekannt. Hintergrund ist ein Cyberangriff, der 2024 stattfand.

Der Grund für die Sanktion liegt in unzureichender Kommunikation durch TeamViewer nach dem Sicherheitsvorfall. Dies betrifft die Meldungspflichten, die unter die Regelungen der NIS2-Richtlinie und deren nationale Umsetzung fallen. Finanzdienstleister und kritische Infrastruktur-Anbieter müssen Sicherheitsverstöße zeitnah und vollständig an die Aufsichtsbehörden melden.

Für CISOs unterstreicht der Fall, dass NIS2-Compliance nicht nur technische Maßnahmen umfasst, sondern auch strikte Dokumentation und zeitnahe Benachrichtigung von Behörden nach Zwischenfällen. Eine verspätete oder unvollständige Meldung kann zu empfindlichen Bußgeldern führen, unabhängig davon, wie schnell technische Abwehrmaßnahmen erfolgt sind.


Quelle: borncity.com · Erschienen 24. Juli 2026
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