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NIS2-Compliance: 30.000 Unternehmen müssen Geschäftsleitung schulen

Auf den Punkt: NIS2 verpflichtet etwa 30.000 deutsche Unternehmen zur systematischen Cybersecurity-Schulung ihrer Geschäftsleitung.

Etwa 30.000 Unternehmen in Deutschland sind verpflichtet, ihre Geschäftsleitung in Fragen der Cybersecurity-Governance auszubilden. Diese Anforderung ergibt sich aus der Umsetzung der NIS2-Richtlinie.

Die Europäische Richtlinie Network and Information Security 2 (NIS2) hat Anforderungen an die Governance von Cybersecurity verankert, die verbindlich für Betreiber kritischer Infrastrukturen und andere Unternehmen ab bestimmter Größe gelten. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Verpflichtung, dass Geschäftsleitungsmitglieder und Aufsichtsorgane Schulungen zum Thema Cybersecurity-Risiken absolvieren müssen.

Für CISOs bedeutet dies eine konkrete Organisationsaufgabe: Die Geschäftsleitung muss nicht nur informell über IT-Sicherheitsthemen in Kenntnis gesetzt werden, sondern formalisierte Schulungsprogramme durchlaufen. Dies umfasst typischerweise Grundlagen zu Cyber-Risiken, regulatorischen Anforderungen, Meldepflichten und der Rolle des Management-Boards bei der Governance von Informationssicherheit.

Der Aufwand für die Umsetzung ist erheblich: Rund 30.000 betroffene Unternehmen müssen solche Schulungsprogramme aufsetzen, dokumentieren und nachweisen können. Dies erfordert die Zusammenarbeit zwischen Security-Funktionen, HR und dem Top-Management sowie nachvollziehbare Nachweise der Schulungsteilnahme.


Quelle: news.google.com · Erschienen 24. Juli 2026
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