Etwa 11.000 Unternehmen haben die NIS2-Registrierungsfrist (31. Juli) noch nicht eingehalten und müssen kurzfristig handeln, um Sanktionen zu vermeiden.
Souveränität muss von Anfang an architektonisch eingeplant werden, nicht als nachträgliches Migrationsziel – und verlangt Backup-Infrastruktur unabhängig vom Hyperscaler-Ökosystem.
Die Mehrheit der Unternehmen täuscht sich über die Sicherheit ihrer Collaboration-Infrastruktur: Während sie diese als geschützt einstuft, teilen sie sensible Informationen faktisch über fragmentierte und ungeeignete Kanäle.
Unter NIS2 zieht fragmentierte IT-Infrastruktur persönliche Geschäftsführerhaftung nach sich, weshalb Unternehmen zu integrierten Plattformen mit Automatisierung, Asset-Sichtbarkeit und durchgängigem Logging migrieren müssen.
Veraltete OT-Systeme erschweren die NIS2-Umsetzung in der Industrie erheblich, da ein schneller Austausch technisch und wirtschaftlich oft nicht umsetzbar ist.
Legacy-OT-Systeme in der Industrie verhindern schnelle NIS2-Umsetzung, während auch nicht-regulierte Firmen NIS2 zur faktischen Sicherheitsnorm übernehmen.
Unternehmen müssen Workloads systematisch nach Datentyp, Regulierung, Abhängigkeitsrisiko und Performance-Anforderungen klassifizieren, um zu entscheiden, ob sie auf Hyperscaler, souveräne Cloud oder On-Premises gehören.