VPN-Geräte von Palo Alto, Fortinet, Citrix und Check Point werden von Ransomware-Gruppen systematisch ausgenutzt, weil sie direkten Netzwerkzugriff bieten und häufig ungepatcht sind.
SonicWall-SMA1000-Sicherheitslücken wurden als Zero-Days ausgenutzt, um Malware auf VPN-Appliances einzuschleusen und tiefe Netzwerkzugriffe zu ermöglichen.
CVE-2026-15409 und CVE-2026-15410 in SonicWall SMA1000 ermöglichen unauthentifizierten und authentifizierten Angriffen mit Kritikalität 10,0; sofortige Patches erforderlich, keine Workarounds vorhanden.
Das US-Finanzministerium sanktioniert erstmals einen VPN-Anbieter für die systematische Unterstützung von Ransomware-Gruppen und anderen Cyberkriminellen.
29 von 281 untersuchten kostenlosen Android-VPN-Apps leiten Nutzerdaten unverschlüsselt außerhalb des VPN-Tunnels weiter – ein grundlegendes Sicherheitsversagen bei über 2,4 Milliarden Installationen.
Mehr als 2,4 Milliarden Installationen von kostenlosen Android-VPN-Apps mit grundlegenden Sicherheitsfehlern wie unkontrolliertem Traffic-Leak und fehlender Verschlüsselung.
Angreifer nutzen eine Lücke im veralteten IKEv1-Protokoll, um Check-Point-VPN-Systeme zu kompromittieren – Deaktivierung von IKEv1 ist dringend erforderlich.
VPN-Technologie schützt nur auf der Übertragungsstrecke vor Man-in-the-Middle-Angriffen, nicht vor Malware, Phishing oder modernem Tracking – und konzentriert das Vertrauen statt es zu eliminieren.
Die kritische Lücke CVE-2026-50571 mit CVSS 9.3 erlaubt es Angreifern, VPN-Sitzungen ohne gültiges Passwort zu etablieren und wird bereits seit Mai gezielt gegen Organisationen weltweit eingesetzt.